Das Einfamilienhaus als Traumhaus am Stadtrand

In erster Linie wird das Townhouse bzw. Stadthaus im Rahmen „Urban Living“ und urbanes Leben innerhalb der Stadt in diesem Blog behandelt. Aber der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Lande bleibt weiter für viele Familien erhalten, die sich dem Grossstadtrummel ausserhalb der Arbeitswelt entziehen wollen.

Das Einfamilienhaus als Traumhaus

Warum möchten viele Menschen ein eigenes Haus besitzen?
Viele Menschen träumen von einem eigenen Haus. Das klassische Eigenheim, das den meisten dabei vorschwebt, ist ein Einfamilienhaus. Dabei spielt nicht nur das Streben nach Unabhängigkeit und Selbstständigkeit eine Rolle, sondern auch mehr und mehr der Aspekt der Altersvorsorge und Wertanlage, da der Besitz eines Eigenheims ja bedeutet, dass man keine Miete zahlen braucht und das Haus an seine Kinder weitervererbt. Dazu kommt noch, dass man im eigenen Heim selbst der Herr im Haus ist und man im Rahmen der örtlichen und gesetzlichen Gegebenheiten freie Hand bei der Gestaltung seines Wohnraums hat.

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Ein Einfamilienhaus ist sehr beliebt
Wenn Menschen vom eigenen Heim träumen, stellen sie sich meistens nicht ein Apartment im 16. Stock eines Hochhauses nahe beim Hauptbahnhof vor, sondern wünschen sich ein Häuschen im Grünen, am Stadtrand oder auf dem Lande, wo die ganze Familie genügend Platz hat, um gemeinsam unter einem Dach zu wohnen, eben ein klassisches Einfamilienhaus. Dazu gehört natürlich auch ein großer Garten mit einer Terrasse, auf der man sitzen und Kaffee trinken kann und nach hinten ein Swimmingpool zur Abkühlung an heißen Sommertagen. Das Haus sollte in einer guten Gegend liegen, wo die Leute nett sind, sich gegenseitig kennen, miteinander sozialisieren und sich gegenseitig unterstützen.

Einige Dinge, die man beachten sollte
Wie bereits geschildert, ist ein Einfamilienhaus für viele Menschen das Traumhaus schlechthin. Damit die Sehnsucht nach den eigenen 4 Wänden kein unerfüllter Traum bleibt, bedarf es großer Anstrengungen und sorgfältiger Planung. Schließlich ist der Bau oder Kauf des eigenen Hauses für die meisten Menschen das größte Projekt, das sie jemals in ihrem Leben verwirklichen werden. Dabei sollte man sich auf jeden Fall den Rat und die Hilfe von Experten holen, um den Erfolg des Unternehmens zu sichern. Die Grundlage für die gesamte Planung ist die finanzielle Seite. Man sollte bedenken, dass man über einen langen Zeitraum erhebliche monatliche finanzielle Aufwendungen haben wird. Realistisch einzuschätzen ist auch der Umfang der Eigenleistungen, die man selbst, die Familie und eventuell Freunde erbringen können.

Ein Einfamilienhaus hat auch Nachteile
So schön ein Einfamilienhaus auch ist, so hat diese Wohnform doch gewisse Nachteile gegenüber anderen Eigenheimarten. So sind z. B. die Kosten pro qm Wohnfläche höher, als bei anderen Bauten, da ja z. B. ein Baugrundstück ausreichender Größe benötigt wird. Etwas Ähnliches gilt ebenfalls für die Energiekosten. Da das Eigenheim frei stehend ist, sind die Kosten für Wärmedämmung pro Wohnfläche höher als z. B. in einem Wohnblock. Dazu kommt noch, dass die meisten Einzelhäuser weit außerhalb liegen und man darum im Allgemeinen lange Pendelzeiten zur Arbeit mit hohen Fahrtkosten in Kauf nehmen muss. Um eine richtige Entscheidung treffen zu können, sollte man über alle Aspekte gut nachdenken, und erst wenn man sicher ist, erfolgreich zu sein, mit dem Hausbau beginnen.

Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Beispielhaus.de.

Mythos Berlin Mitte im Panorama bei n-tv

Wie sich Berlin verändert hat titelt n-tv.de heute im Dossier (19. November 2009) und bemerkt: „Luxus-Wohnungen, die sich „Townhouses“ nennen, und die „Flagship-Stores“, die Prestige-Läden der großen Marken, sind ein Phänomen der vergangenen Jahre.“ Vielleicht etwas unglücklich geschrieben – wohl aber gemeint, dass die Townhäuser ein bestehendes Phänomen sind; denn noch sind nicht alle Baulücken erschlossen.

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Aber das sei verziehen. Der Artikel von Caroline Bock ist lesenswert, klingt ein wenig nach Liebeserklärung. Doch so ist Mitte in den Begrenzungen Hamburger Bahnhof, Friedrichstrasse, Unter den Linden, Torstrasse und Alexanderplatz. Und selbst Szene-Gastronom Cookie bemerkt, dass es immer noch „geheime Ecken“ gibt, die dem Stadtbezirk seinen eigentlichen Charme seit der Wende verpassen. Kreative der ersten Stunde werden auch weiter die Gegend um das Scheunenviertel bewohnen – teilweise auch schon in den sanierten Bürgerhäusern oder den neu entstandenen Townhouses.

Lesenswert:
Wie sich Berlin verändert hat

Townhouses in Amsterdam

Typische Townhouses in Amsterdam

Typische Townhouses in Amsterdam

Ganz Amsterdam scheint ein einziges Townhouse-Gebiet mit Zugang zum Wasser zu sein. Überall findet man diese Giebelhäuser beziehungsweise ehemalige Packhäuser drei bis fünf Etagen hoch. Den Besucher aus Berlin wundert es, dass es in Berlin kaum etwas Ähnliches gibt. Sind doch auch dort genügend Wasserstrassen vorhanden. Diese Häuserzeilen in der größten Stadt der Niederlande sind hier die typische Bauweise am Platz und prägen die Architektur der einst „betuchtesten“ Stadt Europas. Hier lagerten Ende des 17. Jahrhunderts Unmengen an Seide und Gewürzen, die aus Indien eingeschifft wurden. Der Handel wurde überwiegend über den Transport von unzähligen Kanälen abgewickelt, die als Grachten bezeichnet werden. Da Amsterdam, gestützt von Holzpfählen, auf einem Sumpfgebiet entstand und Festland praktisch kaum vorhanden war, war ein Bauen von Kontoren und Handelshäusern auf wenig geschaffene Fläche beschränkt. Dazu kam auch noch die Allgegenwärtigkeit einer starken und zentralisierten Stadtregierung, die zur Hälfte die erfolgreichen Handelsfahrten nach Indien finanzierte. Die damalige Steuerpolitik der Stadt Amsterdam florierte und bescherte volle Kassen, da die Stadtväter Steuern an Hand der bebauten Hausbreite an den Grachten berechneten. Diesem Umstand verdankt Amsterdam sein Stadtbild.

Packhäuser an den Grachten

Packhäuser an den Grachten

Es wurde in die Höhe und in die Länge gebaut. Schmalen Treppenhäusern, die einen Transport zu Einlagerung von sperrigen Möbeln und Transportkisten nicht zuließen, begegneten die Händler mit Flaschenzügen an der Vorderfront. Vom Schiff aus konnte so per Flaschenzug in die einzelnen Etagen durch die Fenster hindurch Ware eingelagert werden. Um zu verhindern, dass sperrige Transportkisten bei Unwetter an die Häuserwand schlagen, wurden die Packhäuser mit nach vorn überstehenden Häuserfronten gebaut. Zur damaligen Zeit wohnten und arbeiteten die Händler unter einem Dach an den Kanälen Amsterdams . Die besten Bauhandwerker der Welt kamen aus dieser hollänischen Stadt.

Holländisches Vorbild für deutsche Townhäuser

Diese ausgebildeten Handwerker benötigte dann Mitte des 18. Jahrhunderts auch Friedrich Wilhelm I. (Soldatenkönig), um seine Garnisonsstadt Potsdam auszubauen. Er lies, ebenfalls auf Sumpfland, 134 Backsteinhäuser im Stile der holländischen Vorbilder zwischen 1733 und 1740 unter Leitung des holländischen Baumeisters Johann Boumann entstehen.

Holländisches Viertel Potsdam

Holländisches Viertel Potsdam


Das Holländische Viertel in Potsdam ist noch heute das bedeutendste Stadtquartier dieser Bauweise außerhalb der Region Hollands im Norden der Niederlande. Runtergekommen zu DDR-Zeiten wurde es nach der Wende wieder saniert und reiht sich ein als Gebiet am Bassinplatz in die zahlreichen historischen Bauten der Stadt Potsdam.

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Viele deutsche Architekten und Entwickler von Stadthäusern der Gegenwart orientieren sich bei der Entwicklung und Konzeption von Stadthäusern in Reihenbauweise am Potsdamer Holländerviertel. Der ungeschulte Betrachter aus Berlin findet allerdings weniger Ähnlichkeit bei heutigen Berliner Townhaus-Baugruppen und vermisst in erster Linie die typischen Dachgiebel. Aber gerade auf die wird zeitbedingt verzichtet, da sich in der Hauptstadtmetropole Penthouses und helle Dachgeschosse im Umfeld immer höher werdender Gebäude zunehmend durchsetzen. Eine Dachterrasse mit Dachgarten verspricht mehr Licht im heutigen Großstadtdschungel. Zusätzlich sind Tiefgaragen gefordert. Aber damit sind diese zwei Abänderungen im Wesentlichen der einzige Unterschied zu den Bauten seit den Jahrhunderten. Und Berlin tut gut daran, sich im Zentrum mit dieser alten Bauweise anzufreunden, um Baulücken und ehemalige sozialistische Brachflächen attraktiv zu erschließen. Townhäuser bringen mehr historisches und kosmopolitisches Flair in die Stadt.

Landflucht – Berlin Mitte Architektur Townhouse

Die Hauptstadt pulsiert in Berlin Mitte. „Gewöhnliches Wohnen“ in einer Wohnung im Mehrfamilienhaus muss nicht Alltag sein. Lofts in Fabriketagen oder Penthouses als Dachgeschosswohnungen werden seit fast 20 Jahren als Alternative gebaut, umgebaut und saniert. Aber auch Häuser für die ganze Familie sind im Kommen und gefragter denn je.

Die Berliner Morgenpost veröffentlichte in der Beilage Immobilien am 10. Oktober 2009 in der Augabe Nummer 41 auf Seite 13 der Anzeigen-Sonderveröffentlichung im Ressort immoSpezial (leider nicht online zu finden) unter Trends den Artikel:

Der Traum vom idyllischen Leben in ruhiger Umgebung

Ob Einfamilienhaus oder Penthouses, in der deutschen Hauptstadt werden verschiedene architektonische Stile ausprobiert

Von Manuela Blisse

Noch geistert er durch viel Köpfe: der Traum vom idyllischem Leben auf dem Land. Viele haben ihn wahr gemacht, sind ins Umland gezogen und haben, je nach persönlichem Gusto und Geldbeutel, alte Häuser und Höfe aufgekauft und saniert oder sind in einen der neuen Wohnparks aus Reihen-, Doppel- und Einzelhäusern gezogen. Stadtflucht war lange das Gebot der Stunde, doch inzwischen gibt es den gegenläufigen Trend zurück in die Stadt – das bringt auch neue architektonische Konzepte mit sich. „Es gibt die Renaissance der Stadt“, sagt Olaf Bahner, Sprecher beim Bund Deutscher Architekten (BDA) . Berlin verfüge über Baulücken und Brachflächen, die als neuer Wohnraum erschlossen werden. „Baugruppenmodelle, also gemeinsam bauen und individuell wohnen, liegen im Trend“, so Bahner.

Am Friedrichshain im Prenzlauer Berg - Vorbild für weitere Townhouse Projekte

Am Friedrichshain im Prenzlauer Berg - Vorbild für weitere Townhouse Projekte

Zentrale Lage, maßgeschneiderte Architektur – das sind die Vorteile von Townhouses, jenem Mix aus Einfamilienhaus und Penthouse, dessen Vorbild Stadt-Reihenhäuser in London, Amsterdam und San Francisco sind. Ihr Boom ist noch lange nicht vorbei, auch wenn es sich dabei im vergleich um kleines Neubau-Segment handelt. „Aktuelle Townhouse-Projekte in der Hauptstadt sind etwa das Hafenquartier Mitte, der Panke Park in der Scharnhorststraße in Mitte und die Stadthäuser an der Seydlitzstraße in Moabit“, weiß Ron Hillmann, Geschäftsführer der Online-Marketing und Trend-Agentur „Iven & Hillmann“. Gebaut wird dort in der finanziellen Oberliga, die weit über dem durchschnittlichen Preis fürs Fertighaus-Eigenheimglück von 220 000 bis 250 000 Euro liegt. „Preise um die 4000 Euro pro Quadratmeter bei Townhouses sind keine Seltenheit“, sagt Hillmann über die Luxusbauten für die sehr gut Betuchten, die bei ihren Gegnern den Vorwurf der Gentrifizierung hervorrufen. Das Neue Leben in der City gehe vielfach einher mit dem Wunsch des Miteinanderlebens, der Idee des Mehrfachgenerationenhauses oder der räumlichen Verbindung von Wohnen und Arbeiten.

Nimmt man die Idee der dörflichen und kleinstädtischen Existenz mit in die Großstadt, dann bedeutet dies auch ein Leben der kurzen Wege und des Haushaltens mit Energie. Ob in der Stadt oder auf dem Land, das Thema Energie steht klar im Fokus. „Das ist auch bei Fertigbau-Eigenheimen Thema Nummer eins, sagt Anslem Kipp, Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) und verweist auf die Anfang Oktober in Kraft getretene neue Fassung der Energiesparverordnung (EnEv).

Der Artikel aus der Beilage „Immobilien“ der Berliner Morgenpost wurde in voller Länge hier veröffentlicht, da Frau Blisse in einem Artikel den Trend zu neuen Wohnformen, hier Townhäuser“, dem Leser sachlich und erschliessend vermittelte.

Quelle zum Erwerb: Genios

Richtfest der Berliner Townhäuser Marthashof

(townhouseman@local-agent.de) Drei bis fünf Geschosse hoch und Townhouse Orchidea genannt – Garten, Dachterrasse, Bulthaup Küche aus dem Stilwerk in der Kantstrasse passend zu den auch nur dort erhältlichen Bauhausklassikern von minimum.de – so sind die beschreibenden „Keyfacts“ für ein umstrittenes Berliner Townhaus-Projekt. Am Mauerstreifen und zur „harten“ Stadtgrenze Wedding entwickelt sich der Prenzlauer Berg. Am 23. September wurde Richtfest gefeiert in der Schwedter Strasse im Berliner Szene-Bezirk Prenzlauer Berg. Die Prominenz war anwesend. Julius Eduard Prinz von Anhalt Herzog zu Sachsen, Corinna Prinzessin von Anhalt, Jack und Janine White und dazu ein wenig Berliner Politik kamen laut Morgenpost vorbei. Warum eigentlich? Jack White stand doch einst für Investments in Bad Saarow. Sind die Geladenen etwa Investoren im Projekt und hoffen auf Rendite? „Spitze Zungen“ der Immobilienbranche behaupten, dass unsanierter Altbestand für 600 Euro den Quadratmeter derzeit erhältlich ist und für 1.000 Euro luxuriös saniert werden kann. Dann wären die ab 2.900 Euro pro Quadratmeter gehandelten Immobilien ein Rendite-Objekt und für den Erwerber/Käufer um diesen Faktor zu vergleichen mit Konzepten in direkter Nähe, wo Käufer als Gesellschafter einsteigen und weitaus billiger Immobilien erwerben können.

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Berlin Mitte © by Agromex Hafenquartier-Mitte.com

Der Marthashof wird weiter fertig gebaut und das Thema Gentrifizierung hier bald Vergangenheit sein. Das ganze Objekt gestaltet sich nach Außen wie eine Townhouse-Anlage. Wird aber in Gartenhäuser, Penthäuser, Wohnungen und Townhäuser unterteilt. 130 Wohnungen inklusive der Townhouses entstehen auf einer ehemaligen zerbombten und zerfallenen Mietskasernen-Fläche, die ursprünglich durch enge Hinterhöfe dunkel und unansehnlich war. Ein wenig Gewerbe für den „täglichen Bedarf“ wird direkt an der Schwedter Straße zu ebener Erde entstehen. Erkennbar auch schon, wie sich die ehemals über vier Morgen oder zwei Fussballfelder (13.000 Quadratmeter) große Baulücke gestalten wird. Beim ImmobilienScout ist  die STOFANEL Vertriebs- und Consulting GmbH nicht so richtig geschickt beim Einstellen ihrer Exposes. Man findet die Angebote nicht so einfach. Eventuell mal 030 243011100 die ImmobilienScout24-Hotline (von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 – 19:00 Uhr und am Samstag in der Zeit von 10:00 – 14:00 Uhr) anrufen und sich beim Einstellen der Exposé helfen lassen. Der Townhouseman (townhouseman@local-agent.de) ist da in Berlin auch firm genug, dass richtige Klientel im Netz zu finden und bietet sich gern als Alternative im Immobilien-Marketing an.

Über den Mauerstreifen:

Ehemals die Trennung zwischen Westberlin und Ostberlin. Das Gebiet vom Nordhafen beginnend Kieler Strasse über Gleimviertel bis hin zur Bösebrücke („Bornholmer Brücke“) an der Bornholmer Straße mit den Grenzen zu Pankow und Gesundbrunnen. Unter Immobilienexperten wird diese Gegend als besonders attraktiv eingestuft, da Brachland und Baulücken erschlossen werden. Attraktiv sind dabei die Gegenden im ehemaligen Ostberlin, die durch gewachsene Grenzen eine Integration zum Wedding verhindern. Im Süd-Westen sind das an der Invalidenstraße Kanal, Gewerbe und Sportplätze und im Nord-Osten an der Bornholmer Straße die S-Bahn-Gleise. In der Mitte (Marthashof) allerdings hofft man auf ein Abgrenzen der Breite durch die Bernauer Strasse. Die gewachsenen kulturellen Unterschiede lassen aber in den nächsten Jahren kein Vermischen zu. Westberliner sozialer Wohnungsbau ohne kulturelle Infrastruktur ist dort besonders stark vertreten. Kriminalität in Form von Wohnungseinbruch, Autoklau, Fahrraddiebstahl und Raub könnten dann von dort „direkt über die Straße“ kommen, wenn man den Berliner Kriminaltätsstatistiken aus der Presse glauben will. Die Bernauer Straße ist und bleibt ein belebter Ort. Aber damit sollte der Marthashof leben können. Ein zentraler Eingang und anschliessende Burgform bieten genug Schutz. Und der „Concierge“ am Tor sollte nun endlich in Berlin als Beruf akzeptiert werden, wie einst für die Prenzlauer Gärten geplant. Den soll es aber nicht geben. Bis zum Abend ist der Spielplatz im Hof für jeden erreichbar und wird erst in den Abendstunden geschlossen.