Immobilienreport Berlin und Berliner Mietspiegel aktuell

Das Wirtschaftsmagazin Capital bewertet Wohnlagen. Nun wurde nach der Printaussgabe am 18.04.2013 der neue Report für Berlin im Internet aktualisiert. Der neue Mietspiegel für Berlin ging „public“ um 17.00 Uhr am 23.05.2013.

 

Immobilienreport Berlin

 

Im Immobilien Kompass unter „Die besten Wohnlagen für Immobilien und Wohnlagen in Berlin“ wird der Usergemeinde von Capital online auf einer Karte Berlin in seinen Lagen visualisiert dargeboten. In vier Kategorien wird unterteilt in einfache, mittlere, gute und Top-Wohnlage. Das Datenmaterial zur Aufbereitung als Analyse entstammt den gängigen Internet-Portalen wie bspw. ImmobilienScout24. Die Rohdaten, Kennzahlen der angebotenen Immobilien, werden nach Anzahl, Adresse und Preis (Kauf/Miete) gefiltert und so die Attraktivität projiziert. Letztlich die Lage bestimmt.

Dem Report sind auch allgemeine persönliche Wertungen von Immobilienexperten zu entnehmen. In der Regel sind diese Anbieter von Immobilien durch ihr Verkaufsinteresse nicht unbedingt einflussfrei in ihren Einschätzungen. Tägliches Argumentieren über kommende Standortfaktoren und Szenarien der Stadtentwicklung verfälschen da eventuell den Blick auf die Statistik und die harten Fakten. In dieser Verkäufer-Branche gewinnt man nur durch eine positive Grundeinstellung. Es werden Träume verkauft. Kapitalanleger werden so eventuell zu Spekulanten und fühlen sich gut bei Immobilienkauf, wenn Hochglanz-Exposés gefährlich eine blühende Zukunft versprechen.

 
Der Hype wird durch solcherlei Zitate vielleicht doch leicht in die falsche Richtung gefüttert. Wird die Hauptstadt verkauft als das, was sie sein möchte? Nicht unbedingt als das, was sie braucht und ist? Ein zitierter Experte meint sogar, dass seine Klientel zu einem Drittel aus dem Ausland komme und einen Kauf realisiere. Nachweisbare Zahlen werden nicht geliefert. Die Website des Anbieters selbst ist nur in deutscher und englischer Sprache und weniger ansprechend. Unter Presse wird die Zusammenarbeit mit der GSW (2004 durch die Stadt Berlin an Investoren verkauft – rund 60.000 Wohneinheiten heute) bis 2015 gefeiert. Offen, woher er seine Käufer international rekrutiert. Sie sollen wohl vorwiegend aus Spanien und Italien kommen und gleich bar zahlen? Zumindest wurde diese Äußerung „Berliner Immobilien sind schon länger gefragt. Seit Beginn der Eurokrise aber drängen noch mehr ausländische Investoren auf den Hauptstadtmarkt, viele aus den finanziell angeschlagenen Ländern Spanien und Italien. Gut ein Drittel der Käufer komme aus dem Ausland, berichtet der Geschäftsführer des Immobiliendienstleisters …“ schon einmal nach DPA-Meldung zur Jahreswende bei BILD, FAZ, Focus, Handelsblatt & Co. übernommen. Das dann ein anderes Thema.

 
Ganz frei von Experten ist da der neue Mietspiegel für Berlin

 
Der Mietspiegel weist auf der Basis der Nettokaltmiete die ortsübliche Vergleichsmiete in Euro/qm mtl. aus. Angemerkt sei dabei noch, dass der Mietspiegel nicht gültig ist für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern sowie in Reihenhäusern. Aber die Townhouses in Berlin Mitte sind Neubau und werden gern mit großen Neubauwohnungen verglichen. Leider auch verfälschend, dass gerade in den letzten Monaten in den beliebten Hotspots sich die Preise so stark entwickelten, dass sie teilweise massiv für eine echte Einschätzung abweichen. Als PDF dann hier abrufbar.

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