Townhouse zur Miete in Berlin Mitte

Selten, aber dennoch immer wieder einmal sind auch Townhouses zur Miete in Berlin Mitte zu finden. Das derzeit bei ImmobilienScout24 inserierte Stadthaus wird als Neubau mit Erstbezug ab Mai angeboten unter der Überschrift: “Erstbezug in Mitte: Stadthaus, 45m², Dachterrasse, Kamin, nahe Hauptbahnhof und Regierungsviertel.”

Wo? Auf einer echten Insel! Mitten in Berlin Mitte und wo die Immobilienpreise im Immobilienkauf gerade rasant anziehen. Wo 20 EUR nettokalt für eine normale große Wohnung im Zentrum von Berlin neuerdings aufgerufen werden. Wo man wohnen will. Am Pankepark im Scharnhorstkiez zwischen der Panke und dem Spandauer Schifffahrtskanal. In direkter Nachbarschaft zu Brandenburger Tor, Hauptbahnhof, Naturkundemuseum, Charité, Bundeswehrkrankenhaus, BND, verschiedenen Ministerien und den Mitte-Hotspots in den Straßen Torstraße, Friedrichstraße oder der Chausseestraße als ältester Straße der Oranienburger Vorstadt. Das Mega-Immobilien-Projekt Europacity mit Sportboothafen, verschiedenen Hotelbauten und kommenden Firmenresidenzen am Humboldthafen, dem Hamburger Bahnhof und der Heidestraße dominiert dazu zukünftig die Gegend als gefragte Lage, die schon jetzt durch die Townhouses im Hafenquartier Mitte am Nordhafen und den Neubauprojekten – wie auch Luxussanierungen in der Boyenstraße sowie in der Scharnhorststraße – regelrecht zur „Lage“ in Berlin katapultiert.


Die Infrastruktur rund um den neuen Pankepark bietet nicht nur tausende guter Jobmöglichkeiten in Ministerien, Startups, Gastronomie oder Wissenschaft. Allein die Verbindungen zu internationalen Flughäfen sind einzigartig. Auch internationale Schulen wie die Berlin Metropolitan School oder mehrsprachige Kindergärten wie Fröbel in der Borsigstraße sind in unmittelbarer Nähe. Später studiert der Nachwuchs dann eventuell sogar an der international renommierten Humboldt Universität und wohnt “billig” weiter daheim. Apropos Internationalität oder Multikulti. An warmen Tagen tummeln sich in der Townhouse-Siedlung am Pankepark dutzende Kinder auf der Straße und wechseln spielend zwischen mehreren Sprachen die Kommunikation.

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Lust auf ein bezahlbares Townhouse für die Family als Neuberliner?

In Mitte zentral sollten bald bis zu 20 EUR nettokalt kalkuliert werden für den Luxus eigenes Haus. Hier ist man noch unter 15 EUR http://www.immobilienscout24.de/expose/67084628 einschliesslich der Garage, die schon allein zwischen 100 und 200 EUR Garagenmiete kosten würde.

Wohnungmarktreport IBB 2012

Die IBB veröffentlicht den Wohnungsmarktreport 2012. Keine Entspannung auf dem Berliner Immobilienmarkt laut Bericht in Sicht.

Immobilienmarkt erwartet starke Zunahme

Der Wohnungsmarktbericht der IBB analysiert, dass die Zuwanderung und das allgemeine Wachstum durch den Anstieg der Neugeburten ursächlich den Anstieg bis zum Jahr 2030 verantworten. Man geht davon aus, dass die Bevölkerungszahl der Hauptstadt um 254.000 Einwohner auf 3.755.000 steigen wird.

10.000 bis 12.000 Wohnungen werden dringen benötigt, um die gröbsten Probleme der Unterdeckung aufzufangen. Die höchste Nachfrage besteht in den Innenbezirken. Torstrasse, Friedrichstrasse, Chausseestrasse, Scharnhorststrasse über Kurfürstendamm bis hin zum Friedrichshain nordostwärts der Warschauer Strasse wären da beispielsweise zu nennen.

 

Entspannungen können bisher nicht prognostiziert werden. Immobilieninvestoren warten teilweise noch ab. Und der Erwerb von Baugrundstücken mit schnellen Genehmigungen bedarf seine Zeit. Den wenigen Eigentumswohnungen in Berlin Mitte in den Angeboten der Immobilienbörsen wird das sicherlich einen unvorstellbaren Nachfragerschub vermitteln. Gefragte Townhouses werden bei Auftauchen in den Anzeigen sicherlich schon wenig später wieder verschwinden.

Barzahlende Griechen und Spanier in Berlin nur ein Gerücht

Wie in vorangegangenem Artikel kritisiert, so bestätigt sich mittlerweile auch, dass Veröffentlichungen über eine angeblich extreme Kaufnachfrage aus Staaten wie Griechenland, Spanien, Portugal oder Italien einfach nur als Zeitungspossen zu bewerten sind, die mit beängstigenden Schlagzeilen Leser gewinnen wollen. Angeblich sollen sie gleich Bargeld anbieten. Man stelle sich das beschriebene Szenario im Zentrum und auf Berliner Flughäfen vor. Braungebrannte Steuersünder mit Sonnenbrille und Geldkoffer, die schon durch ihre Anwesenheit allein die Immobilienpreise utopisch steigen lassen. Lächerlich.

 

Ganz nüchtern kann man sagen, dass ein irrelevanter Anteil an Immobilien durch ausländische Immobilienkäufer erworben wird. Im Jahr 2011 war es gerade einmal ein Anteil um die ein Prozent. 2012 soll es im Jahresergebnis keine großen Abweichungen geben. Gestiegene Nebenkosten, getrieben durch eine höhere Grunderwerbssteuer, bei Wohnungs- und Hauskauf dürften die leicht steigende Auslandsnachfrage aber auch für 2013 im Zaum halten. Deutschland, das reiche Land der Sparer, entwickelt eher seinen Run auf Betongold. Es gibt also keine Immobilienblase in Deutschland durch ausländische Immobilieninvestoren zu erwarten. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (iwd) hat sich jüngst dazu in einem Artikel mit harten Zahlen gemeldet – Immobilienmarkt: Der Ansturm ist nur gefühlt.