Immobilien Berlin Mitte – Eigentumswohnungen und Townhouses

Eigentumswohnungen Berlin Prenzlauer Berg und Townhouses Berlin sind die Renner im Immobilienmarkt für Berlin Mitte. Die Immobilienpreise steigen ständig. Immer weniger weniger verfügbare Immobilien treffen auf eine permanent steigende Immobiliennachfrage. Aber nur Berlin Mitte und Umkreis sind interessant.


Berlin und Immobilienkrise für Wohnungen und Einfamilienhäuser? „Denkste!“, sagt der Berliner. Wenn man sich in den Immobilienanzeigen bei ImmobilienScout24 für Berlin Mitte, Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg umsieht, dann floriert der Bau von Townhouses. Dachgeschoße werden ausgebaut. Ganze Komplexe von Luxusimmobilien entstehen. Gründerzeithäuser sind saniert und werden mit steigenden Immobilienpreisen angeboten. Ein Verfolgen der Immobilienanzeigen bei der Immobilienbörse „ImmobilienScout“ über sechs Monate im Bereich der Kaufimmobilien zeigt, wie schnell dort in den attraktiven Immobilienlagen verkauft wird. Die Erstvermietungen bzw. der Einzug nach Neubau oder Sanierung ist bereits nach Säuberung der Baustelle abgeschlossen.

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Werbeschaltung: Townhouse

Berlin Mitte © by Iven & Hillmann

Es wächst die Hauptstadt und optimiert sich hin auf jeden möglichen Quadratmeter zu erschließender Wohnfläche. Immobilien in Berlin Mitte sind zunehmend seit der Wende angesagt. Prenzlauer Berg, Kreuzberg und Friedrichshain werden nun eine Art aufgeppetes Berliner Brooklyn für Cosmopolitans des Geistes und der Kunst. Dazwischen dann auch internationale und erfolgreiche Medienunternehmer, Film und Fashion sowieso. Szene, internationale Gastronomie, Spielplatz, Fahrradladen, internationale Schulen, Unmengen an Arbeitsplätzen in Studios, Lofts und Büroetagen, Einrichter für gebrauchte oder neue Möbelklassiker und sogar der Bong Shop sind stets um die Ecke zu finden. Der Kiez lebt direkt neben dem Regierungsbezirk Mitte mit all seinen weltbekannten Kultur- und Gesundheitseinrichtungen, den neuen und alten Regierungsbauten. Und im Ranking der Neugründungen bundesweit siegt bei den Internet-Startups gerade Berlin Mitte deutlich in Attraktivität und Erfolg. Und gerade diese Internetbranche ist es, die Berlin finanziell belebt, die Infrastruktur verändert und als Magnet für Zuzüge fungiert – die Immobiliennachfrage dauerhaft anregt zentral in Mitte und in den Ausläufern insbesondere den Neubau zwischen Gründerzeitbauten für Eigentsumswohnungen im Prenzlauer Berg und Frierichshain.

Eigentumswohnungen Berlin Prenzlauer Berg

Eigentumswohnungen Berlin Prenzlauer Berg

Nach dem Mauerfall wurden als erstes die Wohngegenden am Kollwitzplatz und am Hackeschen Markt erschlossen und bildeten die Achse der neuen attraktiven Lage durch den Prenzlauer Berg. Rückübertragungen und Verhandlungen mit und innerhalb von meist jüdischen Erbengesellschaften zogen sich teilweise in die Länge und waren in der ersten Jahren eher hinderlich dabei, den oft maroden Wohnungsbestand zu sanieren.

Berlin Prenzlauer Berg früher

Vor fast hundert Jahren zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise entstanden einst an jeder Kreuzung bis zu vier Eckkneipen im Prenzlauer Berg. Dem Berlinbesucher dünkt, dass die alle wieder reaktiviert wurden. An Sommertagen wirkt der Berliner Prenzlauer Berg fast schon wie ein großer Biergarten mit zufriedenen Gästen. Zufrieden heißt hier auch gern knorke.

Heute leben in Berlin Prenzlauer Berg fast 150.000 Einwohner. Vor 90 Jahren soll es da an die 800 Eckkneipen und Trinkhallen gegeben haben. Der Eckensteher Nante muss wohl dort auch seine Berühmtheit erlangt haben. In späteren DDR-Zeiten wurden aus den ehemaligen Kneipen häufig Stützpunkte der KWV (kommunale Wohnungsvergabe) zur Versorgung der Anwohner mit Baustoffen oder SERO-Annahmestellen (Sekundär-Rohstofferfassung) für die Abgabe von Altpapier und Leergut (Glasflaschen und Einweckgläser). Die DSF (Deutsch Sowjetische Freundschaft), SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands), Krippen, Kitas und die Volkssolidarität (staatliche Sozialfürsorge) fanden ihren Platz in den ehemaligen Kiezkneipen. Der Konsum (Konsumgenossenschaft) und die HO (Handelsorganisation) boten die Produkte des täglichen Bedarfes an. Und auch Kneipen gab es zum Teil. Oft waren es dann so genannte Sportlerkneipen, die für ca. 50 Ostpfennige das 0,3 Liter Bier zu Bouletten und Schnitzel verkauften und den Klaren (Schnaps) zum „Abgang“ ausschenkten. BFC-Wimpel (Berliner Fußballclub) und Honecker-Bild (Generalsekretär des Zentralkomitees der SED und Staatsratsvorsitzender der DDR sowie Vorsitzender des Nationalen Verteidigungsrates) zählten zur Pflichtausstattung neben den begehrten und oft vergilbten anderen Bildern von den Sängern Aurora Lacasa, Jiri Korn und Frank Schöbel sowie den Mannschaftsfotos von Vereinen mit den aussagekräftigen Namen Rotation (Papierindustrie), Dynamo (Volkspolizei und Staatssicherheit), Fortschritt bzw. BSG Traktor (Landwirtschaft), Aufbau (allgemein) oder ASK Vorwärts (Armeesportclub). Der Rest der Eckgewerberäume wurde einfach in den Fenstern zugemauert und als Lagerraum oder zum operativen Stützpunkt der Staatssicherheit genutzt.

Immobilien Berlin Citylage – Berlin Mitte Mitte

Dachgeschoße und Penthouses prägen das Zentrum in Berlin schon seit 2000. Leicht erkennbar bei der Parkplatzsuche im zentralen Kiez. Irgendwie wirkt Berlin Citylage da wie aufgestockt. Fast jeder Dachstuhl ist bereits ausgebaut. Nun werden die letzten Baulücken erschlossen. Ehemals zerbombte Brachflächen werden zu attraktiven Bauensembles mit Wohnflächen in Townhouses und Architektenhäusern oder einer Kombination von beidem. Wer es schafft, sich beispielsweise neben den Gründerzeitbauten im Scheunenviertel oder im Norden der Chausseestrasse alle Neubauten wegzudenken, der kann sich das Ausmass des Baubooms der letzten 20 Jahre eventuell noch vorstellen. Aber das fällt bei weitem nicht leicht. Die neuere Architektur ergänzt sich gut zu den sanierten Gründerzeithäusern. Die Bürgerhäuser der ehemaligen jüdischen Hochkultur in den Strassen Mulackstrasse, Alte Schönhauser, Linienstrasse, Auguststrasse, Torstrasse, Oranienburger Strasse, Chausseestrasse und Scharnhorststrasse zerfielen zu DDR-Zeiten und waren teilweise in den letzten Jahren vor der Wende nur noch sporadisch bewohnt. Funktionäre und Parteiaktivisten bekamen ihre Neubauwohnung am Alexanderplatz, in der Leipziger Strasse oder in den Hochhäusern in Marzahn und Hohenschönhausen zugewiesen und wanderten ab. Ein grosser Teil der in Mitte wohnenden Staatskritiker stellte den Ausreisantrag und zog in den Westen. Zum Zeitpunkt der Wende war in diesen Strassen gerade mal noch jede dritte Wohnung bewohnt. Außentoilette und Ofenheizung waren Standard. Die KWV (heute WBM Mitte) hatte kein Geld und auch wenig Interesse am Erhalt der jahrhundertealten Häuser im Schatten von Fernsehturm, Alexanderplatz, Leipziger Strasse und Karl-Marx-Allee. Einzig und allein die Sophienstrasse wurde saniert und erhalten, um Westtouristen da durchzujagen und ihnen einen Teil deutscher Geschichte (Berliner Republik) zu vermitteln. Der Rest um den Hackeschen Markt und den Seitenstraßen der Straßen Unter den Linden und Friedrichstraße verwahrloste zu Bauruinen.

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Berlin Mitte © by Iven & Hillmann

Jüdische Entschädigungsansprüche, von der Jewish Claims Conference initiiert, wurden nach der Wende über das Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen betreut. Die Vermögensfragen gelten als geklärt. Immobilien in Berlin Mitte sind unter Immobilienexperten das Juwel der kommenden Jahre.