Stadtführung Berliner Townhouses – Tipp Franz Rembold Berlin

Neue Termine der Stadtführung zu den Townhouses am Mauerstreifen. Tipp vom Berliner Immobilienunternehmer Franz Rembold. Berlin-Spaziergang für Architekturfreunde.

Stadtführung „My home is my townhouse“

Entlang des ehemaligen Mauerstreifens werden alte Brachflächen neu besiedelt. Der alte Grenzstreifen findet Gefallen unter Stadtplanern und Berlinern. Der dort errichtete Mauerpark entwickelte sich zu einer grünen und beliebten Idylle zwischen den Stadtbezirksgrenzen Wedding, Mitte und Prenzlauer Berg. Im Norden beginnt der Mauerpark in der Nähe der Bornholmer Brücke (Böse Brücke) und endet im Südwesten am Nordbahnhof. Der alte Mauerstreifen zieht dann weiter südwestlich bis zur Kieler Straße ins Regierungsviertel an den Spandauer Schifffahrtskanal gegenüber der Europacity und läuft dann entlang des Kanales an der Scharnhorststraße weiter in Richtung Reichstag. Der Mauerpark wird gerade bei den Einwohnern im Prenzlauer Berg als ein Teil der Lebensqualität im Stadtbezirk gesehen. In dessen Nähe wohnt man gern. Immobilienentwickler und Architekten reagieren mit individuellen Wohnkonzepten und entwickeln Brachflächen zwischen Gründerzeitbauten zu einer Art Architekten-Design-Mekka.

Townhouses Berlin Mauerstreifen

Dezember 2009 Berlin Bernauer Straße Townhouses


Von Nobel und Luxusimmobilie bis alternative Bauherrengemeinschaft sind die Konzepte ausgelegt. Nicht immer im Interesse der aller Anwohner, die ein Verändern der sozialen Struktur im Prenzlauer Berg befürchten. Das „KULTUR BÜRO BERLIN – Stadtführung“ von Ulrich Kratz-Wahn greift das Thema auf und organisiert Führungen von der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße bis zum Mauerpark. Marthashof, Kastaniengärten oder Strelitzer Straße an der Ecker Bernauer Straße werden sicherlich die Route bestimmen.

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Anzeige: Townhouses © by www.Hafenquartier-Mitte.com

Franz Rembold begrüßt die Stadtführung

Franz Rembold gab uns den eigentlichen Tipp zu diesen Stadtführungen, die innerhalb des Jubiläumsprogrammes: 20 Jahre Mauerfall 1989 – 2009, entstanden und nun weitergeführt werden. Er selbst betreut zwei Wohnprojekte in der Nähe des Mauerparks und schätzt den Mauerpark entlang des Mauerstreifens als besonderes City-Highlight Berlins. „Im Norden des Mauerparks bauen wir nun auch in der Ueckermünder Straße Eigentumswohnungen und schließen mit dem Projekt Haus Vilona eine ewige Baulücke. Die zukünftigen Bewohner werden normale Bewohner aus dem Prenzlauer Berg sein, die die vorhandene Sozialstruktur eher stabilisieren. Familien mit Kinder sind eingeplant. Im Süden sind wir etwas exklusiver – vielleicht sogar extrem auf Luxusimmobilien fokussiert. Dort befindet sich unser Townhouse-Projekt Hafenquartier Berlin inmitten des Regierungsviertels in einer ehemaligen Industriegegend. Dort stören wir nun wirklich keine Sozialstruktur. Und warum sollen eigentlich erfolgreiche Künstler und Unternehmer aus Mitte immer nur ins alte Westberlin nach Dahlem und in den Grunewald abwandern, um dort Häuser zu kaufen? Auch Neuberliner aus den Metropolen der Welt bereichern unsere Berlin Kultur und wohnen gern zenral. Stadthäuser bzw. Townhäuser stehen auf deren Wunschliste. Die ersten Käufer und die vielen internationalen Anfragen bestätigen, dass wir da im Trend liegen“, so Rembold.

Franz Rembold bringt Leipziger Erfahrungen ein

Der Bauherr Franz Rembold begann eigentlich mit seinem Partner Oliver Hirt und deren gemeinsamer Firma Agromex vor fast 20 Jahren in Leipzig erstmalig Immobilienprojekte nach dem Mauerfall zu entwickeln. Nach den ersten erfolgreichen Projekten im Leipziger Raum war aber der „Remboldsche Antrieb“ hungrig, den Puls von Berlin zu gestalten. So versuchten sich O. Hirt und F. Rembold im Berliner Friedrichshain. Und der Leipziger Erfolg konnte nach Berlin übertragen werden. Eine Kernsanierung in der Richard-Sorge-Straße animierte zu weiteren Projekten im Bezirk. Jetzt sind sie stolz, dass ihre Konzepte Haus Margo (Jungstraße) und Haus Calas (Kreutzigerstraße) im Friedrichshain inmitten von ehemals besetzten Häusern in die Kultur aufgenommen wurde. Dort wohnen mittlerweile ehemalige Studenten, die früher in den Wohngemeinschaften der Nachbarschaft ihre erste Bleibe fanden. Die Hirt-Rembold-Konzepte gingen auf und motivieren, um auch am Mauerstreifen Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg Immobilien zu entwickeln. Jetzt wünschen sich die Ex-Leipziger Oliver Hirt und Franz Rembold natürlich auch, dass die Stadtführungen zu ihren Townhäusern am ehemaligen Mauerstreifen am Hauptbahnhof ausgeweitet werden. Bisher allerdings war gerade Baubeginn und der Rohbau wird erstellt. Erst im Sommer 2010 sind die Grundstrukturen erkennbar. Aber dann sollten die Stadtführungen auch bis dahin gehen, denn 500 Meter weiter gibt es bereits elf fertige und fünf im Bau befindliche Townhouses am BND-Meubau zu sehen.

Die Eckdaten der Stadtführung des Architekturspazierganges zu den Townhouses in Berlin

Die Führung erfolgt unter Nutzung der öffentlichen Berliner Verkehrsmittel, daher ist zusätzlich eine gültige Fahrkarte erforderlich.

Treffpunkt:
Am Eingang des Dokumentationzentrums Berliner Mauer, Bernauer Straße 111

Fahrverbindung:
S-Bahnhof Norbahnhof, Tram M10, Bus 245, 247

Teilnahmegebühr:
€ 10,- / ermäßigt € 8,- * (*Studenten, Schüler, etc.)
Dauer: 2 Stunden

Termine und Startzeit der Führung:
Sonntag, 31.10.2010, Beginn 12.00 Uhr
Samstag, 27.02.2010, Beginn 14.00 Uhr
Dienstag, 23.03.2010, Beginn 15.00 Uhr
Samstag, 03.04.2010, Beginn 15.00 Uhr
Sonntag, 11.04.2010, Beginn 15.00 Uhr

Weiterführend:
stadtverfuehrung.de/Townhouses.html
Twitter Franz Rembold Berlin & Leipzig

3 Gedanken zu “Stadtführung Berliner Townhouses – Tipp Franz Rembold Berlin

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