Soziale Stadt – TAZ Serie – Townhouses Berlin

Heute (27.01.2010) auf taz.de erschien der Artikel von Uwe Rada „Die Stadt im Dorf lassen“. Notizen finden sich zu den Projekten Marthashof, Winsgärten, Prenzlauer Bogen, Kolle-Belle, urban villages, Prenzlauer Gärten, Haus und Hof, Townhouses am Friedrichswerder, Beisheim Center am Potsdamer Platz und den Car Lofts in den Paul-Lincke-Höfen. Rada dokumentiert beschreibend, wie sich Berlin im Zentrum entwickelt nach den Jahren des Abschaffens des sozialen Wohnungsbaus. Statements der Verantwortlichen für Wohnungspolitik und soziale Stadtentwicklung werden angerissen und Experten-Debatten aufgegriffen.

Hier ein Auszug: Berlins gehobener Wohnungsbau scheut den Euphemismus schon lange nicht mehr. Die „neue Urbanität“, die der inzwischen emeritierte Stadtsoziologe Hartmut Häußermann in den 80er Jahren ausgerufen hatte, ist einer neuen Gemütlichkeit gewichen. Die Kinder im Garten, das Glas Wein auf der Dachterrasse, Café, Theater und Museum gleich um die Ecke – das ist tatsächlich die neue Kollektion eines Lebensstils. Und eine klare Absage an Karl Kraus, der die Stadt vor Zeiten nüchterner gesehen hatte: „Ich verlange von einer Stadt, in der ich leben soll: Asphalt, Straßenspülung, Haustorschlüssel, Luftheizung und Warmwasserleitung. Gemütlich bin ich selber.“

Ein Drittel der Stadtbevölkerung Performer und Hedonisten

Sowie eine treffende Trendbeschreibung von Bern Hallenberg: Es sind vor allem die jungen Mittelschichtsbewohner, die den neuen Run auf die Stadt ausgelöst haben. Das hat Bernd Hallenberg herausgefunden. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) hat als einer der ersten die Parameter der Immobilienwirtschaft mit denen der Milieuforschung abgeglichen. Das Ergebnis: Vor allem die Milieus der „Postmateriellen“, der „modernen Performer“ und der „Hedonisten“ zieht es in die neuen schicken Altbauviertel der Innenstädte – und in die neuen Townhouse-Projekte. Zurück auf der grünen Wiese bleibt die „bürgerliche Mitte“, die das Milieumodell von Sinus Sociovision zu den „Traditionalisten“ zählt. Und noch etwas hat Hallenberg herausgefunden. Die neuen Milieus der Mittelschicht wachsen. Schon heute machten Performer und Hedonisten ein Drittel der Stadtbevölkerung aus, Tendenz steigend.

Berlin Prenzlauer Berg Provinz

Ein Zitat von Tucholksy findet Verwendung. Stadtsoziologin Christine Hannemann erklärt den ganzen Prenzlauer Berg zur Provinz. Kreuzberg aber dann wohl nicht … . Abgesang im Text dann treffend: „Man kann es auch anders sagen: Dort, wo die Stadt stark ist, kann ihr ein bisschen Provinz nichts anhaben. Wo die Stadt schon provinziell ist, gibt es auch keine Renaissance der Städte.“

townhouse berlin

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Townhouses Berlin

Der Artikel ist unbedingt lesenswert. Ein zeitgerechtes Abbild, wie sich der Immobilienmarkt Berlin in diesen Tagen entwickelt. Die Kritik des ersten Kommentares von „Beinhart“ regt zu Überlegungen an (da wohl nächtens leidenschaftlich verfasst und online gestellt). Geht aber nicht unbedingt auf, da Penthouses und Dachgeschosse in diesem Posting keinen Widerhall finden mit bspw. den Argumenten, dass in der Höhe das knappe Gut Luft extra besteuert werden muss. Flächenknappheit steuerlich auszuschöpfen und Townhouse-Projekte stärker in der Grunderwerbssteuer zu belasten, ist dann doch zu viel der Fantasterei und hätte im Ergebnis dann sicherlich ein Berlin auf „Säulen“ zur Folge oder aber Fritz Lang’s Metropolis, Speer’s Germania oder eine Art New Yorker Skyline. Solche Stadtplanungen würden dann unser provinzielles Berlin in Zukunft in Mitte prägen, um wirtschaftlich dem Nonsens derartig angesetzter Fiskalpolitik zu begegnen. Klingt hier zusammenhangslos, kryptisch und wirr an dieser Stelle – deshalb den Kommentar auch bei taz.de lesen.

Warum Berlin erst jetzt Stadthäuser entwickelt

Ein wenig fehlt in dem TAZ-Artikel von Uwe Rada aber auch die neuere Urbanisierung im wirklichen Zentrum von Berlin Mitte. Die „Neu-Besiedlung“ im Kern der Hauptstadt zeichnet sich doch gerade dort ab mit den Townhouse-Projekten auf den ehemaligen Brachflächen im ehemaligen Mauerstreifen an der Bernauer Straße, in der Scharnhorststraße am BND-Neubau, in der Kieler Straße am Hafenquartier Nordhafen und in der Seydlitzstraße neben der Europacity. Das Vorbild des erfolgreichen Bebauens mit Townhouses zwischen den DDR-Plattenbauten der Leipziger Straße, dem Außenministerium und dem Opernhaus, der heutigen Staatsoper von Schinkel erbaut, ist seit 2003 das Vorzeigeobjekt, um ehemals ausgebombtes Terrain und hässliche Baulücken zu erschließen.

Stadtplaner Hobrecht

Wir dürfen nicht vergessen, dass der preußische Stadtplaner James Friedrich Ludolf Hobrecht im Alter von 34 Jahren (Hobrecht-Plan 1862) seinerzeit Stadthäuser bzw. Townhouses in Berlin ablehnen konnte, da Mietskasernen mit bis zu drei Hinterhöfen mit Hofräumen auf das Minimum des Wendekreises der Feuerspritze der damaligen Feuerwehr reduziert werden konnten. So entstanden auch die zahlreich genehmigten Kellerwohnungen im Interesse der Spekulanten und die eigentliche Berliner Mietskasernenstadt. In der bel étage (1. Stock Vorderhaus) wohnten die Hausbesitzer oder solvente Bürger, die im Übrigen sehr gut mit den Bewohnern im Hinterhof, den Arbeitern, Beamten, Soldaten und Studenten oder den Händlern und Bewohnern in den Kellerwohnungen eine funktionierende Population bildeten.

Ein Blick ins Grundbuch oder auf die Namen der Klingelschilder der Berliner Stadthäuser von heute kann Berlin nur stolz werden lassen im Anspruch auf Internationalität unter der Bewohnerstruktur.

Bauen – Barrierefreies Haus

Barrierefreies Haus – Bauen mit Weitsicht – Treppenlifte sorgen für Barrierefreiheit

Nur wenige Einfamilienhäuser wurden noch vor wenigen Jahren nach den Regeln der Barrierefreiheit gebaut. Tritt das unkalkulierbare Risiko eines Unfalls doch einmal ein, wird es im Alter schwierig Treppen zu steigen oder tritt eine Behinderung auf, kann das erhebliche Auswirkungen auf den Lebensstil haben. Ein behindertengerechtes Heim wird benötigt. Jedoch sind bauliche Veränderungen mit erheblichen Kosten verbunden – nicht so, wenn das Haus bereits vorab barrierefrei geplant und gebaut wird.

Aus Kostengründen verzichtet eine Vielzahl von Hausbauern auf den Bau nach den DIN Regeln der Barrierefreiheit. Dabei sollte bereits vor einem möglichen Schadensfall ein behindertenkonformes Wohnen in Erwägung gezogen werden, auch wenn zurzeit kein Rollstuhlfahrer in der Familie ist. Es sollte bereits vorher entsprechend gebaut werden.

Bauliche Veränderungen, die angestrebt werden sollten, sind die großflächige Bauweise von Zimmern und Fluren sowie stufenloser Zutritt zu Zimmern und Hauseingang. Die Breite der Treppe sollte wie Türrahmenbreite 85cm nicht unterschreiten, ideale Breite sind 110cm. Damit wird der Einbau eines Treppenliftes definitiv möglich sein und Rollstuhlfahrern wird mit Sicherheit der Zugang zu allen Zimmern gewährt.

Praktisch drückt sich Barrierefreiheit in Form schwellenloser Zimmerverbindungen, bodengefließter Duschen ohne Erschwerniszutritt und großflächigeren Räumlichkeiten aus, als es normalerweise üblich wäre. Es müssen nur Voraussetzungen geschaffen werden; deren endgültige Umsetzung, also letztlich die Barrierefreiheit durchzusetzen, kann so lange sich warten lassen, bis der Einbau vonnöten werden sollte. Denn vorausschauend handelt nur, wer zwar Einbau aufschiebt, den Umbau aber ausschließt.

Sind die bautechnischen Grundlagen erst einmal geschaffen, sind nachträgliche Änderung für zum Beispiel den Einsatz von Treppenliften, Wandbefestigungen usw. eine Kleinigkeit.

Zusammenfassend gilt als barrierefrei

• Möglichst niedrige Bauhöhen (ist auch kinderfreundlich)
• Keine Höhenunterschiede einbauen, ebene Fläche wahren
• Türrahmen von 85cm bis 110cm Breite
• Rutschfeste Fließen

Wer heutzutage ein Haus mit einer barrieretechnischen Nachrüstbarkeit baut, investiert in seine Zukunft. Denn einerseits sorgt man für sich selbst vor, indem eine einfach Anpassung des Hauses im Schadensfall einer Person vorgenommen werden kann, andererseits erhöht es den Verkaufswert des Hauses. Solche Häuser dürften in ländlichen Regionen mit Anbindung zur Großstadt enormes Nachfragepotential in den nächsten Jahren gewinnen.

Mehr zum Thema Treppenlift und Barrierefeiheit

iphone apps kostenlos – ImmobilienScout24 in den Top10

Iphone Apps kostenlos download - immobilienscout24

Iphone Immobilien

Iphone Top-Apps kostenlos & Download ImmobilienScout24

Wow das ging ja schnell. Vor drei Wochen startete ImmobilienScout24 mit seiner fertigen Immobilien App – Iphone-Application. Und prompt schaffte es die ImmoScout24-App in die Top10 der kostenlosen Applikationen für das Apple-Handy am 30.12.2009. Jetzt rückt die kostenlose App sogar noch höher im App-Store in der Rubrik „free downloads“. Der im Moment erreichte Platz 8 hinter den Entertainment-Anwendungen zeigt, dass solche Apps bei den Iphone-Usern ankommen und eine Immobiliensuche ein gefragtes Tool im Itunes-Store ist. In der Rubrik Navigation ist die Immobilien-App sogar die Nummer 1. Warten wir ab, wann die erste Immobilien-Android-Anwendung die Fans vom Nexus One (device Google) ähnlich begeistern wird.

Zum Iphone App Download bei 3Gapps (Quelle)

Immobilien Berlin – Franz Rembold Agromex- Berliner Immobilienmarkt 2009

09.01.2010 – Meldung Agromex:
Agromex startet erfolgreich in das neue Immobilienjahr 2010. Mit den Townhouses in Berlin Mitte und zahlreichen Eigentumswohnungen im Friedrichshain und in Berlin Prenzlauer Berg wurden im vergangenen Jahr attraktive Projekte gestartet, die in diesem Jahr bezogen werden. Die Investoren sind begeistert. Denn die Immobiliennachfrage in Berlin Citylage steigt rasant.

townhouse berlin franz rembold agromex

Anzeige: Townhouses © by www.Hafenquartier-Mitte.com

Stilvolle Eigentumswohnungen und luxuriöse Townhouses in attraktiver Citylage waren 2009 besonders begehrte Objekte in der Metropolregion Berlin / Brandenburg. Und die Statistiken belegen diesen Trend. Dabei gibt es in Berlin derzeit nur drei wirklich interssante Bezirke, die bei der Immobiliensuche nach Eigentumswohnungen und Townhouses (Stadthaus) besonders nachgefragt werden: Berlin Mitte Mitte, Mitte Prenzlauer Berg und Mitte Friedrichshain. Hier leben derzeit etwa 320.000 Menschen auf insgesamt ca. 30 Quadratkilometern. In Berlin Mitte Mitte sind es rund 80.000, in Berlin Mitte Prenzlauer Berg 145.000 und in Berlin Mitte Friedrichshain 115.000 Einwohner. Durchschnittlich entspricht die Bevölkerungsdichte dabei 10.000 Einwohner/km².

Der besondere Charme Berlins

Geprägt sind diese Regionen vorwiegend durch Gründerzeitbauten, DDR-Bauten der 80er Jahre und jahrhundertealte Regierungsgebäude, Schlossbauten, Kirchen, Universitäten und Museen der ehemaligen Residenzstadt Brandenburg-Preußens. Der besondere Charme: Luxusdachgeschosse in Strassen mit sozialem Wohnungsbau sind genauso zu finden wie Townhouses auf dem ehemaligen Todesstreifen oder Luxus-Remisen im dritten Hinterhof zwischen ehemaligen Arbeiterhäusern der Gründerzeit. Sie lassen die Herzen von Immobilienliebhabern höher schlagen. Sanierungen und Dachausbauten sind in der Regel abgeschlossen. „Einzig ein Neubau macht es möglich, dass in dieser gefragten europäischen Region Wohnfläche neu erschaffen wird“, erklärt Franz Rembold, Geschäftsführer der Agromex GmbH & Co. KG.

Angesichts aktueller Entwicklungen und Trends bei der Immobiliennachfrage in den zentralen Innenstadtbereichen Berlins – Citylage, die durch Einwohnerstatistiken und Bevölkerungszahlen belegt sind, und den gleichzeitig noch sehr dezimiert erschlossenen Bauflächen in diesen Bezirken, stufen Immobilienexperten genannte Regionen als besonders attraktive Baulagen ein. Die neue Zielgruppe: Studenten bevorzugen diese Gegend und bleiben zunehmend auch nach Abschluss ihres Studiums oder auch bei Familiengründung in den Bezirken wohnen und werden sesshaft. Die Qualität des Immobilienbestandes ist hier besonders hoch und passt sich den wachsenden Anforderungen und Lebensstandards seiner Bewohner an.

Immobilien Berlin – Townhouse und Eigentumswohnung

„Trotz allgemeiner Bankenkrise, Immobilienkrise oder Finanzkrise, blickt die Berliner Agromex auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurück“, sagen O. Hirt und F. Rembold. „Wir sind seit über 20 Jahren als Immobilienentwickler in Berlin und Leipzig etabliert und von Marktschwankungen unabhängig. Derzeit konzentrieren wir uns auf Immobilienentwicklungen in Berliner Baulücken und auf freien Brachflächen in den Innenstadtbezirken. Berlin bietet in dieser Lage noch ein enormes Entwicklungspotenzial. Hier entsteht Wohnkomfort und Lebensgefühl, das in seiner Attraktivität deutschlandweit ohne Vergleich dasteht.“

Kontakt:

Eigentumswohnungen Berlin Arnimplatz
Townhouse Hafenquartier Berlin

free press releases for german real estates in berlin – properties berlin

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