Landflucht – Berlin Mitte Architektur Townhouse

Die Hauptstadt pulsiert in Berlin Mitte. „Gewöhnliches Wohnen“ in einer Wohnung im Mehrfamilienhaus muss nicht Alltag sein. Lofts in Fabriketagen oder Penthouses als Dachgeschosswohnungen werden seit fast 20 Jahren als Alternative gebaut, umgebaut und saniert. Aber auch Häuser für die ganze Familie sind im Kommen und gefragter denn je.

Die Berliner Morgenpost veröffentlichte in der Beilage Immobilien am 10. Oktober 2009 in der Augabe Nummer 41 auf Seite 13 der Anzeigen-Sonderveröffentlichung im Ressort immoSpezial (leider nicht online zu finden) unter Trends den Artikel:

Der Traum vom idyllischen Leben in ruhiger Umgebung

Ob Einfamilienhaus oder Penthouses, in der deutschen Hauptstadt werden verschiedene architektonische Stile ausprobiert

Von Manuela Blisse

Noch geistert er durch viel Köpfe: der Traum vom idyllischem Leben auf dem Land. Viele haben ihn wahr gemacht, sind ins Umland gezogen und haben, je nach persönlichem Gusto und Geldbeutel, alte Häuser und Höfe aufgekauft und saniert oder sind in einen der neuen Wohnparks aus Reihen-, Doppel- und Einzelhäusern gezogen. Stadtflucht war lange das Gebot der Stunde, doch inzwischen gibt es den gegenläufigen Trend zurück in die Stadt – das bringt auch neue architektonische Konzepte mit sich. „Es gibt die Renaissance der Stadt“, sagt Olaf Bahner, Sprecher beim Bund Deutscher Architekten (BDA) . Berlin verfüge über Baulücken und Brachflächen, die als neuer Wohnraum erschlossen werden. „Baugruppenmodelle, also gemeinsam bauen und individuell wohnen, liegen im Trend“, so Bahner.

Am Friedrichshain im Prenzlauer Berg - Vorbild für weitere Townhouse Projekte

Am Friedrichshain im Prenzlauer Berg - Vorbild für weitere Townhouse Projekte

Zentrale Lage, maßgeschneiderte Architektur – das sind die Vorteile von Townhouses, jenem Mix aus Einfamilienhaus und Penthouse, dessen Vorbild Stadt-Reihenhäuser in London, Amsterdam und San Francisco sind. Ihr Boom ist noch lange nicht vorbei, auch wenn es sich dabei im vergleich um kleines Neubau-Segment handelt. „Aktuelle Townhouse-Projekte in der Hauptstadt sind etwa das Hafenquartier Mitte, der Panke Park in der Scharnhorststraße in Mitte und die Stadthäuser an der Seydlitzstraße in Moabit“, weiß Ron Hillmann, Geschäftsführer der Online-Marketing und Trend-Agentur „Iven & Hillmann“. Gebaut wird dort in der finanziellen Oberliga, die weit über dem durchschnittlichen Preis fürs Fertighaus-Eigenheimglück von 220 000 bis 250 000 Euro liegt. „Preise um die 4000 Euro pro Quadratmeter bei Townhouses sind keine Seltenheit“, sagt Hillmann über die Luxusbauten für die sehr gut Betuchten, die bei ihren Gegnern den Vorwurf der Gentrifizierung hervorrufen. Das Neue Leben in der City gehe vielfach einher mit dem Wunsch des Miteinanderlebens, der Idee des Mehrfachgenerationenhauses oder der räumlichen Verbindung von Wohnen und Arbeiten.

Nimmt man die Idee der dörflichen und kleinstädtischen Existenz mit in die Großstadt, dann bedeutet dies auch ein Leben der kurzen Wege und des Haushaltens mit Energie. Ob in der Stadt oder auf dem Land, das Thema Energie steht klar im Fokus. „Das ist auch bei Fertigbau-Eigenheimen Thema Nummer eins, sagt Anslem Kipp, Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) und verweist auf die Anfang Oktober in Kraft getretene neue Fassung der Energiesparverordnung (EnEv).

Der Artikel aus der Beilage „Immobilien“ der Berliner Morgenpost wurde in voller Länge hier veröffentlicht, da Frau Blisse in einem Artikel den Trend zu neuen Wohnformen, hier Townhäuser“, dem Leser sachlich und erschliessend vermittelte.

Quelle zum Erwerb: Genios

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