Immobilienreport Berlin und Berliner Mietspiegel aktuell

Das Wirtschaftsmagazin Capital bewertet Wohnlagen. Nun wurde nach der Printaussgabe am 18.04.2013 der neue Report für Berlin im Internet aktualisiert. Der neue Mietspiegel für Berlin ging „public“ um 17.00 Uhr am 23.05.2013.

 

Immobilienreport Berlin

 

Im Immobilien Kompass unter „Die besten Wohnlagen für Immobilien und Wohnlagen in Berlin“ wird der Usergemeinde von Capital online auf einer Karte Berlin in seinen Lagen visualisiert dargeboten. In vier Kategorien wird unterteilt in einfache, mittlere, gute und Top-Wohnlage. Das Datenmaterial zur Aufbereitung als Analyse entstammt den gängigen Internet-Portalen wie bspw. ImmobilienScout24. Die Rohdaten, Kennzahlen der angebotenen Immobilien, werden nach Anzahl, Adresse und Preis (Kauf/Miete) gefiltert und so die Attraktivität projiziert. Letztlich die Lage bestimmt.

Dem Report sind auch allgemeine persönliche Wertungen von Immobilienexperten zu entnehmen. In der Regel sind diese Anbieter von Immobilien durch ihr Verkaufsinteresse nicht unbedingt einflussfrei in ihren Einschätzungen. Tägliches Argumentieren über kommende Standortfaktoren und Szenarien der Stadtentwicklung verfälschen da eventuell den Blick auf die Statistik und die harten Fakten. In dieser Verkäufer-Branche gewinnt man nur durch eine positive Grundeinstellung. Es werden Träume verkauft. Kapitalanleger werden so eventuell zu Spekulanten und fühlen sich gut bei Immobilienkauf, wenn Hochglanz-Exposés gefährlich eine blühende Zukunft versprechen.

 
Der Hype wird durch solcherlei Zitate vielleicht doch leicht in die falsche Richtung gefüttert. Wird die Hauptstadt verkauft als das, was sie sein möchte? Nicht unbedingt als das, was sie braucht und ist? Ein zitierter Experte meint sogar, dass seine Klientel zu einem Drittel aus dem Ausland komme und einen Kauf realisiere. Nachweisbare Zahlen werden nicht geliefert. Die Website des Anbieters selbst ist nur in deutscher und englischer Sprache und weniger ansprechend. Unter Presse wird die Zusammenarbeit mit der GSW (2004 durch die Stadt Berlin an Investoren verkauft – rund 60.000 Wohneinheiten heute) bis 2015 gefeiert. Offen, woher er seine Käufer international rekrutiert. Sie sollen wohl vorwiegend aus Spanien und Italien kommen und gleich bar zahlen? Zumindest wurde diese Äußerung „Berliner Immobilien sind schon länger gefragt. Seit Beginn der Eurokrise aber drängen noch mehr ausländische Investoren auf den Hauptstadtmarkt, viele aus den finanziell angeschlagenen Ländern Spanien und Italien. Gut ein Drittel der Käufer komme aus dem Ausland, berichtet der Geschäftsführer des Immobiliendienstleisters …“ schon einmal nach DPA-Meldung zur Jahreswende bei BILD, FAZ, Focus, Handelsblatt & Co. übernommen. Das dann ein anderes Thema.

 
Ganz frei von Experten ist da der neue Mietspiegel für Berlin

 
Der Mietspiegel weist auf der Basis der Nettokaltmiete die ortsübliche Vergleichsmiete in Euro/qm mtl. aus. Angemerkt sei dabei noch, dass der Mietspiegel nicht gültig ist für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern sowie in Reihenhäusern. Aber die Townhouses in Berlin Mitte sind Neubau und werden gern mit großen Neubauwohnungen verglichen. Leider auch verfälschend, dass gerade in den letzten Monaten in den beliebten Hotspots sich die Preise so stark entwickelten, dass sie teilweise massiv für eine echte Einschätzung abweichen. Als PDF dann hier abrufbar.

Townhouse zur Miete in Berlin Mitte

Selten, aber dennoch immer wieder einmal sind auch Townhouses zur Miete in Berlin Mitte zu finden. Das derzeit bei ImmobilienScout24 inserierte Stadthaus wird als Neubau mit Erstbezug ab Mai angeboten unter der Überschrift: “Erstbezug in Mitte: Stadthaus, 45m², Dachterrasse, Kamin, nahe Hauptbahnhof und Regierungsviertel.”

Wo? Auf einer echten Insel! Mitten in Berlin Mitte und wo die Immobilienpreise im Immobilienkauf gerade rasant anziehen. Wo 20 EUR nettokalt für eine normale große Wohnung im Zentrum von Berlin neuerdings aufgerufen werden. Wo man wohnen will. Am Pankepark im Scharnhorstkiez zwischen der Panke und dem Spandauer Schifffahrtskanal. In direkter Nachbarschaft zu Brandenburger Tor, Hauptbahnhof, Naturkundemuseum, Charité, Bundeswehrkrankenhaus, BND, verschiedenen Ministerien und den Mitte-Hotspots in den Straßen Torstraße, Friedrichstraße oder der Chausseestraße als ältester Straße der Oranienburger Vorstadt. Das Mega-Immobilien-Projekt Europacity mit Sportboothafen, verschiedenen Hotelbauten und kommenden Firmenresidenzen am Humboldthafen, dem Hamburger Bahnhof und der Heidestraße dominiert dazu zukünftig die Gegend als gefragte Lage, die schon jetzt durch die Townhouses im Hafenquartier Mitte am Nordhafen und den Neubauprojekten – wie auch Luxussanierungen in der Boyenstraße sowie in der Scharnhorststraße – regelrecht zur „Lage“ in Berlin katapultiert.


Die Infrastruktur rund um den neuen Pankepark bietet nicht nur tausende guter Jobmöglichkeiten in Ministerien, Startups, Gastronomie oder Wissenschaft. Allein die Verbindungen zu internationalen Flughäfen sind einzigartig. Auch internationale Schulen wie die Berlin Metropolitan School oder mehrsprachige Kindergärten wie Fröbel in der Borsigstraße sind in unmittelbarer Nähe. Später studiert der Nachwuchs dann eventuell sogar an der international renommierten Humboldt Universität und wohnt “billig” weiter daheim. Apropos Internationalität oder Multikulti. An warmen Tagen tummeln sich in der Townhouse-Siedlung am Pankepark dutzende Kinder auf der Straße und wechseln spielend zwischen mehreren Sprachen die Kommunikation.

townhouse-berlin

Lust auf ein bezahlbares Townhouse für die Family als Neuberliner?

In Mitte zentral sollten bald bis zu 20 EUR nettokalt kalkuliert werden für den Luxus eigenes Haus. Hier ist man noch unter 15 EUR http://www.immobilienscout24.de/expose/67084628 einschliesslich der Garage, die schon allein zwischen 100 und 200 EUR Garagenmiete kosten würde.

Wohnungmarktreport IBB 2012

Die IBB veröffentlicht den Wohnungsmarktreport 2012. Keine Entspannung auf dem Berliner Immobilienmarkt laut Bericht in Sicht.

Immobilienmarkt erwartet starke Zunahme

Der Wohnungsmarktbericht der IBB analysiert, dass die Zuwanderung und das allgemeine Wachstum durch den Anstieg der Neugeburten ursächlich den Anstieg bis zum Jahr 2030 verantworten. Man geht davon aus, dass die Bevölkerungszahl der Hauptstadt um 254.000 Einwohner auf 3.755.000 steigen wird.

10.000 bis 12.000 Wohnungen werden dringen benötigt, um die gröbsten Probleme der Unterdeckung aufzufangen. Die höchste Nachfrage besteht in den Innenbezirken. Torstrasse, Friedrichstrasse, Chausseestrasse, Scharnhorststrasse über Kurfürstendamm bis hin zum Friedrichshain nordostwärts der Warschauer Strasse wären da beispielsweise zu nennen.

 

Entspannungen können bisher nicht prognostiziert werden. Immobilieninvestoren warten teilweise noch ab. Und der Erwerb von Baugrundstücken mit schnellen Genehmigungen bedarf seine Zeit. Den wenigen Eigentumswohnungen in Berlin Mitte in den Angeboten der Immobilienbörsen wird das sicherlich einen unvorstellbaren Nachfragerschub vermitteln. Gefragte Townhouses werden bei Auftauchen in den Anzeigen sicherlich schon wenig später wieder verschwinden.

Barzahlende Griechen und Spanier in Berlin nur ein Gerücht

Wie in vorangegangenem Artikel kritisiert, so bestätigt sich mittlerweile auch, dass Veröffentlichungen über eine angeblich extreme Kaufnachfrage aus Staaten wie Griechenland, Spanien, Portugal oder Italien einfach nur als Zeitungspossen zu bewerten sind, die mit beängstigenden Schlagzeilen Leser gewinnen wollen. Angeblich sollen sie gleich Bargeld anbieten. Man stelle sich das beschriebene Szenario im Zentrum und auf Berliner Flughäfen vor. Braungebrannte Steuersünder mit Sonnenbrille und Geldkoffer, die schon durch ihre Anwesenheit allein die Immobilienpreise utopisch steigen lassen. Lächerlich.

 

Ganz nüchtern kann man sagen, dass ein irrelevanter Anteil an Immobilien durch ausländische Immobilienkäufer erworben wird. Im Jahr 2011 war es gerade einmal ein Anteil um die ein Prozent. 2012 soll es im Jahresergebnis keine großen Abweichungen geben. Gestiegene Nebenkosten, getrieben durch eine höhere Grunderwerbssteuer, bei Wohnungs- und Hauskauf dürften die leicht steigende Auslandsnachfrage aber auch für 2013 im Zaum halten. Deutschland, das reiche Land der Sparer, entwickelt eher seinen Run auf Betongold. Es gibt also keine Immobilienblase in Deutschland durch ausländische Immobilieninvestoren zu erwarten. Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (iwd) hat sich jüngst dazu in einem Artikel mit harten Zahlen gemeldet – Immobilienmarkt: Der Ansturm ist nur gefühlt.

 

 

Townhouses Berlin 2013

Immobilienpreise 2013 in Berlin Mitte noch weiter im Anstieg? Es geht wohl weiter. Einige Indikatoren sprechen dafür. Ein Townhouse als Stadthaus oder Remise wird zum Luxus jenseits der 4.000 EUR pro Quadratmeter.

Der geübte Internetnutzer mit Ambitionen zum Immobilienkauf für ein Townhouse als Anleger in Berlin wird eventuell frustriert sein. Er „checkte“ die 12 Monate des abgelaufenen Jahres 2012. Nur „checkte“ er oft ohne zu kaufen. Noch schlimmer empfindet es womöglich der Familienplaner, der Job und Ausbildung der Kinder seinen Karrierevorstellungen im Zentrum  Berlins anpassen möchte und nach Lage Immobilien wie Townhouses als Reihenhaus mit Garten sucht in der Nähe von international anerkannten Schulen wie bspw. der unabhängigen Ersatzschule BMS – Berlin Metropolitan School, die weltweit nach Abschluss das Studieren ermöglicht. 500.000 EUR für 200 Quadratmeter Wohnfläche mit fünf Zimmern wären das realisierbare planbare Lebensglück gewesen zu Beginn des Jahres 2012, um zu zweit als Doppelverdiener mit Kindern das restliche Berufsleben lang abzuzahlen. So der Plan. Die Realität sieht anders aus. Die Immobilienpreise in Berlin Mitte ziehen an. Die Welt bringt zum Jahreswechsel die Prognose für 2013 der Experten. Bis 2015 sollen Berliner Immobilienpreise sowie Mieten weiter steigen bei Neubauimmobilien und saniertem Altbau.

Fertigstellung Townhouse-Reihe Scharnhorstkiez

 

 

Luxusimmobilien finden neuerdings zunehmend Absatz in Berlin

Was einst ein Landsitz in Südfrankreich und anderswo bedeutete für die betuchte kultivierte internationale Klientel mit geadelter Herkunft, findet sein Äquivalent bei den erfolgreichen Gewinnern der globalen Industrie durch den Immobilienkauf in angesagten Metropolen. Paris, London, Barcelona und Rom stehen in der Gunst. Nun aber „knallt“ Berlin, da diese Stadt Ehrgeiz aufbringt, um alten Wohlstand und Stolz wieder zu entwickeln. Und dazu hat Berlin Mitte gerade eine neue Fangemeinde aus dem Ausland, die wirtschaftlich kurzfristig eher kein Interesse zeigt, lieber Luxusimmobilien kauft für das EGO-Portfolio. 40.000 EURO pro Quadratmeter soll ein Chinese aus Hong-Kong für den besonderen Blick bei den Stadthäusern der Kronprinzengärten zahlen wollen – weiß die Berliner Gerüchteküche zu berichten. Die anvisierten 17,500 EUR pro Quadratmeter auf dem Dach der Mediaspree im 14. Stockwerk mit einzigartigem Blick werden sicherlich auch auf ausländisches Interesse stoßen – munkelt die Szene munter weiter. Das Thema Wasser in zentraler Lage hat Berlin noch nicht begriffen. Internationale Anleger vergleichen, spekulieren und kaufen sich in Wassernähe ein. Und Berlin hat genug Wasser.

 Aber was wird gerade an Townhouses angeboten?

Die Immobilienpreise bei ImmobilienScout24:

Neubau Remise in der Zehdenicker Strasse wird als Townhouse der Extraklasse mit fast 138 Quadratmetern Wohnfläche angeboten für 638.600 EUR plus 25.000 EUR für die Tiefgarage. Die Lage ist perfekt zwischen Mitte und Prenzlauer Berg. Das gesamte Ensemble wird als „Opernlofts“ angeboten. Italiener verstehen unter „Oper“ auch das Leben. Ist da eine Art Hinterhofleben wie in einem Film von Federico Fellini gemeint? Der Slogan „VON DER KUNST DER OPER ZUR KUNST DES WOHNENS“ ist angelehnt an die ehemalige Probebühne der Komischen Oper im Areal in der Zehdenicker Straße. Zumindest besteht da ein Zusammenhang, den man noch per Google recherchieren kann. Akzeptieren wir es als annehmbares Immobilien-Branding erfahrener Immobilienvermarkter. Aber hoffentlich trällern da nicht Tenore oder Wallküren den ganzen Tag. Aber keine Angst. Heißt es doch im Expose: „Die beiden Einheiten in der Neubau-Remise entstehen als Kontrast zum Bestandsgebäude als spektakuläres architektonisches Highlight. Da diese freistehend sind und sich keine weiteren Wohneinheiten oberhalb befinden, stellen sie richtige Townhouses dar.“

Eine weitere Remise mit 4 Zimmern auf 123 Quadratmetern für fast 5.000 EUR pro Quadratmeter steht derzeit auch noch zum Verkauf. Zu den 600 „Kilo“ EUR Gesamtpreis kommen noch die 25.000 Euro für den PKW-Stellplatz, 3 % Provision/Courtage für den Käufer, Nebenkosten für die Grunderwerbsteuer in Berlin von 5 % und Notar / Grundbucheintragung von 1,5 % auf den Immobilienkauf. Was um die 10 Prozent sollte man als Nebenkosten für den Immobilienerwerb einplanen. „Aufpeppen“ kann man dann noch die Küche mit den angesagten Modulen der  bulthaup b3 für ca. 50 Tausender. Die anderen großen Küchenhersteller bieten aber mittlerweile genügend Kopien. Vielleicht sogar etwas billiger. Tipp: die b1. Die ist ein guter Einstieg. Sie kann 15 oder 20 Tausend Euro billiger sein und ist dennoch attraktiv genug, um als Markte bulthaup zu punkten. Aber zu den alten Wänden der Remisen passt vielleicht eher doch spartanisch Ikea und bei Wunsch nach Luxus dann wohl  La Cornue. Individualität und Geschmack bieten Möglichkeiten.

 

Fassade Townhouse

 

Unter den angebotenen Häusern in Berlin Mitte befinden sich derzeit (Stand 17. Januar 2013) gerade mal 20 Objekte zum Kauf. Davon sind neben den Opernlofts noch drei weitere Angebote für den „Townhaus-Fan“ interessant. Im Hinterhof der Linienstraße wird ein „trendiges Townhouse mit Designinterieur“ ohne PKW-Stellfläche seit einigen Monaten angeboten mit derzeitigem Preis für 116 Quadratmeter von 385.000 EUR als Gebrauchtimmobilie. Im Hinterhof der Novalisstraße 14 soll noch eins von vier Häusern für 485.000 EUR  mit 134 Quadratmeter zum Erstbezug verfügbar sein und ohne die begehrte Stellfläche. Wenige hundert Meter entfernt ist ein Townhouse in einer Viererreihe im Hof in der Gartenstraße 99 als letztes dieser Reihenhäuser zu erwerben mit allen Wünschen. Tiefgarage, Garten, Neubau, 4 Zimmer, 181 Quadratmeter, Kaminanschluss und Dachterrasse vom Bauträger www.nccd.de“ im Projekt „RESIDENCE GARDEN“ sind provisionsfrei für 642.550 EUR plus Tiefgaragenstellplatz für 27.500 EUR zu erwerben. NCC baut seit Jahren in dieser Preisklasse in Mitte vergleichbar mit den „Meermann-Objekten“ im Scharnhorstkiez.

Townhouses Berliner Hinterhof Mitte

 

Der Rest der Ergebnisliste weist noch diverse Remisen als Stadthäuser im Prenzlauer Berg neben unbebauten Flächen und dem Townhouse-Luxusobjekt am Friedrichswerder aus zwischen Gendarmenmarkt und Auswärtigem Amt. Letzteres Stadthaus hat 10 Zimmer und 462,30 Quadratmeter Wohnfläche und sucht schon seit einigen Monaten einen Immobilienkäufer, der über drei Millionen Euro exklusive Provision zu zahlen bereit ist. Allerdings ist das in vielerlei Hinsicht ein Objekt, das durch seinen bestechenden Luxus und die Lage eher als echte Residenz für Ländervertreter oder Konzerngrößen mit Lobby-Verpflichtungen anzusehen ist. Die Fassade erinnert ein wenig an Hundertwasser. Und eine Tiefgarage gibt es auch nicht im Haus. Aber in dieser Liga steht sicherlich morgens der Fahrer vor der Tür.

Die ersten Townhäuser in Berlin

 

Bei solchen Immobiliennews und den steigenden Preisen wartet man ab und schlägt sich Stunden, Tage, Wochen und Monate mit der Recherche bei ImmobilienScout24, den kleineren Immobilienportalen wie Immowelt und Immonet sowie Quoka & Co. und anderen um die Ohren, um passendes Familiendomizil oder ein geeignetes Rendite-Objekt zur Finanzierung zu finden mit wichtigen Standortfaktoren wie Privatschulen mit internationaler Sprachausrichtung, Kultur, gehobener Gastronomie, Bahn-, Autobahn- und Flughafen-Anschluss sowie ärztlicher Versorgung. Wenn man sich bereits bei genügend Liquidität wähnt und die Baufinanzierung halbwegs abgesichert ist, werden Anfragen online an die Vermittler gestellt. Und die Antworten? Die bleiben leider häufig aus. Und die anvisierten Immobilien sind schnell weg oder steigen im Preis. Wer nicht telefoniert mit den Anbietern, der kann nur zusehen, wie sich die Preise entwickeln. Was bewegt sich denn gerade in Berlin auf dem Immobilienmarkt in zentralen Lagen?

Berlin Mitte Gartenestrasse Hinterhof Townhouses

 

Ok. Griechenland und Spanien füllen die gegenwärtige Presse. Die Cottbus-Redaktion der Lausitzer Rundschau, unlängst ausgezeichnet mit dem „Preis für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus“, weiß es genau. Per OTS wird unter der Überschrift “Die Zeche der Abzocker. Zum griechischen Schwarzgeld in Deutschland“ ohne Fakten gemeldet: „In Berlin und anderen deutschen Großstädten balgt sich seit einiger Zeit Fluchtkapital aus Südeuropa um jede verfügbare Wohnung. Gekauft wird, was der Markt hergibt, zu nahezu jedem Preis. Die Folge: Die Mieten explodieren, Menschen mit geringen Einkommen bekommen Probleme. Die griechischen, spanischen und italienischen Millionäre flüchten nicht aus Angst um die Stabilität des Euro oder ihrer heimischen Banken – die wird ja mit vielen Garantiemilliarden gerade hergestellt. Sie flüchten vor dem eigenen Fiskus, wie die Tatsache beweist, dass viele in für Immobiliengeschäfte sehr unüblicher Weise bar bezahlen.“

Auch die konservative FAZ übernimmt eine DPA-Nachricht (17.12.2012 ohne Hinweis auf den Verfasser) mit dem Artikel  „Reiche Griechen kaufen Wohnungen in Berlin„: „Berliner Immobilien sind schon länger gefragt. Seit Beginn der Eurokrise aber drängen noch mehr ausländische Investoren auf den Hauptstadtmarkt, viele aus den finanziell angeschlagenen Ländern Spanien und Italien. Gut ein Drittel der Käufer komme aus dem Ausland, berichtet der Geschäftsführer des Immobiliendienstleisters Accentro. … Fast alle zahlten – anders als deutsche Interessenten – in bar.“

Aber welche seriösen Bauträger nehmen denn Bargeld in solchen Höhen und ungeklärter Herkunft an? Oder Vielleicht sollte sich der Deutsche Presserat nun wiederum mit der Lausitzer Rundschau und der FAZ beschäftigen? Nicht die akzeptierten höheren Preise der wenigen Immobilienkäufer aus Griechenland, Italien oder Spanien bestimmen allein den Markt. Siehe erster Absatz mit Hinweis auf den Artikel in der Welt. Ganz andere Marktmechanismen spielen eine Rolle.

 

„Der EURO ist vielleicht nicht so sicher. Wirkt aber weiterhin stabil. Der Goldpreis schießt völlig daquer der gewohnten Fiskalpolitik der Dollar-Drucker und liegt völlig unter den Erwartungen der Metall-Propheten. Aktien gehen zum Ende von 2012 und Jahresanfang 2013 wieder ganz gut. Die Geldmarktzinsen versprechen kaum Rendite, da so die vier führenden Notenbanken der Welt eher die Zinsen klein halten werden in den nächsten Monaten sowie längerfristig und die Geldmenge über die Notenpresse vermehren wollen/werden. Deutsche Inflationsparameter sagen bis 2014 unter 2 Prozent voraus. Und die „Südländer“ decken sich gerade ganz „sauber“ mit ETW’s (Eigentumswohnungen) ein bevorzugt in Berlin Mitte. Renditen von maximal drei bis vier Prozent aus Immobilienvermietung kurzfristig werden wohl in Kauf genommen. Hauptsache die jährliche EURO-Inflation wird gehalten und wieder reingeholt. Anlagen zur Refinanzierung von 35 Jahren werden attraktiv. Vor 20 Jahren kalkulierte der Kapitalanleger noch unter 20 Jahren in Berlin!“

Betongold ist weiter ein Begriff für Immobilienkäufer

Ab dem Jahr 2007 (9. August) wurde von einer Finanzkrise (globale Bankenkrise) gesprochen als Folge eines aufgeblähten US-Immobilienmarktes, die im Herbst 2008 sogar zu einem Gipfeltreffen führte. Im Herbst 2009 wurde die Eurokrise festgestellt. Alles wahrgenommene Kriterien, um die Flucht in „Betongeld“ auszulösen. Typische Berliner Mieter mit gutem Einkommen sehen nun auch in der Deutschen Hauptstadt den Eigentumserwerb als Alternative zu den Verlustrisiken am weltweiten Kapitalmarkt. Dazu entwickelt sich Berlin in Wirtschaft und Kultur. Die Übernachtungen in Berlin 2012 übertrafen alle Erwartungen und lassen andere europäische Hauptstädte neidisch werden. McKinsey taxiert Berlin bis 2020 mit 500.000 neuen sozialversicherungspflichtigen Jobs. Das Zentrum Berlins wird weiter ausgebaut.

 

Wenn wir das bisher Betrachtete resümieren, dann stellen wir fest, dass 2013, 2014 und vielleicht auch noch 2015 die Jahre des sicheren Wachsens der Immobilienpreise in Berlin illusionsfrei bedeuten. Die einst veranschlagten 3.000,00 EURO pro Quadratmeter für ein Townhouse in Berlin Mitte waren 2009 zu heftig, wenn man sich eine Wohnfläche von über 140 Quadratmetern vorstellte, um zum Wohnen Kind und Kegel mit Garten zentral zu den internationalen Schulen zu verpflanzen. 2013 sind es nun mindestens 4.000 im Hinterhof bis zu 6,000 EURO auf ehemaliger Brachfläche gebaut – und selten mit exklusivem Blick auf Fernsehturm und Funkturm samt Garten und eigener Garage. Berlin Mitte konkurriert bei Deutschen Anlegern mit Hamburg und fast auch schon München. Als Gewinner der europaweiten Messung der prozentualen Preissteigerung in 2013 ist ein „Run“ ausländischer Kapitalanleger im gehobenen Bereich zu erwarten. Berlin „rockt“ noch weiter. Hier gilt es nicht zu bewerten, ob Produktionsstätten funktionieren und wachsen. Die Nummer „Sprungbrett Osteuropa“ ist vorbei. In Berlin sammelt sich internationales Kapital an, welches Medien, Wissenschaft und Unternehmungen fördert.

Zwei Stadthäuser um die 3.500 EURO pro Quadratmeter in Berlin Mitte Mitte Nord stehen noch bei ImmobilienScout24 zum Verkauf. Sind 3.500 EURO pro Neubau-Quadratmeter denn ein Schnäppchen? Wo geht die Reise der wachsenden Immobilienpreise nur hin? Andererseits verursacht eine Zwangsversteigerung an der Chausseestraße gerade Panik unter den typischen  Anlegern – die Auktion eines Mehrfamilienhauses in der Schwartzkopfstraße 8. Das Expose weist eine derzeitige Nettokaltmiete von 2,63 EURO den Quadratmeter aus. Die Garage kostet da wohl um die 30 EURO im Monat Miete. Die 20 Wohnungen werden als Ensemble mit einem Quadratmeterpreis unter 400 EURO in der Auktion im Februar 2013 starten. Die Lage ist top zum Neubau des BND.  Der Erwerber hat da viel zu sanieren in dem Bau aus der Gründerzeit. Aber er muss sich beeilen. In Pankow gibt es bereits den Protektionismus, um bezahlbare kleinere Wohnungen zu erhalten und Luxussanierung zu verhindern. Der Auktionserlös pro Quadratmeter wird mit unter 1.000 EURO auf den Immobilien-Quadratmeter noch als machbar eingeschätzt. Dazu werden 1.300 EURO pro QM Sanierung fällig. Vielleicht sind noch zwei bis drei Dachgeschosswohnungen realisierbar? Aber 10 EURO nettokalt sind da im Schnitt auf Jahre nicht realisierbar, wenn die derzeitigen Mieter hoffentlich durchhalten.

Immobilienpreise, Townhouses, Eigentumswohnungen in Berlin Mitte aktuell

www.johnpark.de – Scharnhorststraße

www.zielboyenstrasse.com – Boyenstraße

http://scharnhorst15.de/ Scharnhorststraße

http://www.immobilienscout24.de/de/finden/wohnen/immobilienprojekte/chausseestr-121/index.jsp

http://www.thegarden-berlin.com/ Chausseestraße

http://www.buwog-meermann.de/ Ida-von-Arnim-Straße Berlin / Am Pankepark

http://www.kupprion.de/berlin-townhouses.html Novalisstraße

http://sh-6.de/ Reichspostverteilamt Scharnhorststraße 

Townhouse – Berlin Mitte Immobilien

Steigende Immobilienpreise in Berlin Mitte Mitte Nord. Wer sind die Top-Makler? Tiefgaragen und Stellplätze der Townhouses bieten Mehrwert. Townhouses für die Grossfamilie sind rar und teuer.

Nun weiß gerade keiner genau, was derzeit in Berlin „abgeht“. Ist es noch real und wirtschaftlich, um bspw. über den „gesetzten Player“ für die Immobilienvermittlung in Berlin Mitte Mitte Nord, Ziegert Immobilien, Immobilien als Kapitalanlage zu erwerben? Immerhin dominiert Ziegert Immobilien mittlerweile unschlagbar den Markt als erfolgreichster Vermittler der Szene die letzten Jahre für den Immobilienkauf bzw. Immobilienverkauf im Hauptstadtzentrum Berlin Mitte laut Gerüchteküche beim morgendlichen Stelldichein der Immobilienexperten beim „Latte-Plausch“ an den Tischen im Bäckerladen „Zeit für Brot“. „Bauträger lieben diesen Erfolg und entscheiden den Vermarktungs-Pitch laut einschlägiger Gerüchte gern zugunsten der Ziegert-Mannschaft“, so der Kenner der Mitte-Szene Alexander Korte, der ehemals Immobilien im Bereich Luxus vermittelte und jetzt selbst als Bauträger startet. Große Bauprojekte gewinnt zumindest Ziegert Immobilien. Schade, dass die Townhouses in der Gartenstraße nicht weiter unter Vertrag in den Angeboten stehen. Vielleicht ist die Nordost-Ausrichtung mit angrenzendem Schulhof und Schatten des Mehrfamilienhauses im Rücken nicht besonders attraktiv gewesen? Jetzt vermarket ein anderer Makler den Rest.

Ziegert Immobilien vs. Petra Hubertus Relocation

Frau Hubertus von http://www.reco-berlin.net spielte lange in Mitte das große Piano für Wohnungen mit Himmelblick. Mitte Mitte Nord „knallt“ gerade und die unter Vorständen hofierte kleine Maklerfirma hat derzeit nicht viel im Portfolio für Mitte ausser dem „vagen Kunstbau“ neben der Kalkscheune mit Blick auf den Parkplatz der Oranienburger Straße. Ein Blick auf die in die Zeit gekommene Internetadresse allein ist ernüchternd. Stadthäuser werden überhaupt nicht angeboten. „Wir sind ein junges Unternehmen mit Sitz in Berlin. Zu unseren Kunden zählen Botschaften, Start-up’s, und namhafte internationale Unternehmen die einen Standortwechsel nach Berlin planen, aber auch Privatpersonen mit Sinn für das Besondere.“, klingt da nur noch eher schwach in der Zielgruppenbeschreibung. Aber die Immobiliendame ist noch lange nicht raus. Ihre Mandanten der letzten 10 Jahre bestimmen mittlerweile Kunst, Politik und Wirtschaft in Berlin. Aber Ziegert Immobilien steht da eventuell schon mehrere Level darüber und hat es geschafft, Berlin Mitte Mitte Nord im Immobilienverkauf mitzubestimmen.

Ziegert Immobilien – wichtige Adresse für Immobilienkauf in Berlin Mitte

Unter www.lux-mitte.de werden beispielsweise Penthouses für über 3 Millionen EUR angeboten bei einem Quadratmeterpreis, der die 10.000 EUR übersteigt. An der Humboldtuni kommen im Portfolio der Immobilienfirma ausgebaute Dachgeschosse für 8.000 EUR pro Quadratmeter unter der Marke „Königsdächer“ in die Immobilienvermarktung. Der letzte Streich der Mannen um den lokalen Marktführer ist die Vermarktung des Bauträgerprojektes „John Park mit Ausblick“ in der neuen Immobilien-Lage im Scharnhorstkiez. 6.000 EUR pro Quadratmeter stehen dort als Verkaufspreis im Dachgeschoß. Ebenerdig beginnt es wohl um die 3.000 EUR pro Immobilienquadratmeter. Der eigentliche Bauträger Natulis, bekannt für Berliner Luxusimmobilien, mag als Erwerber der Grundstücke Scharnhorststraße 29 bis 31 weniger die Publicity und geht nicht selbst die Vermarktung im Netz an. In selbiger Straße gegenüber wird ein umgebauter Telekom-Bau ohne Ziegert Immobilien angeboten mit ca. 4.000 EUR beginnend im Erdgeschoss und wachsend im Preis zum Dach auf fast 6.000 EUR – wenn man Tiefgarage und Maklergebühr einrechnet.

Top-Immobilienlage Scharnhortskiez

Der Verkaufsschlager Scharnhorstkiez ist mit Wassernähe zu mehreren Seiten garantiert. Der Bauträger Agromex hat vorgelegt in unmittelbarer Nähe in der Kieler Straße mit seinen Luxusimmobilien im Format von designten Townhäusern am Nordhafen im ehemaligen Grenzstreifen. Ein Townhouse im fertigen Hafenquartier Mitte wird in den Anzeigen von Engel & Vökers zur Miete derzeit mit Wasserblick angeboten. 8 Räume auf 373 Quadratmetern werden für 7.500 EUR Nettokaltmiete angeboten. Ein Garagenstellplatz ist neben Sauna, Kamin, Designer-Küche und modernster Sicherheitstechnik inklusive. Auf den Quadratmeter berechnet sind das etwas über 20 EUR nettokalt. Natulis hebelt nun die Lage in der exklusiven Nachbarschaft weiter. Die 7 Etagen wirken etwas hoch, doch angrenzende Bauprojekte werden auch gerade in diesen Höhen errichtet.

Immobilien in Berlin Mitte

Kapitalanleger checken den zu erzielenden Mietpreis über die Immobilienplattform der Immobilien Scout GmbH. Wasserlage in Berlin Mitte zur Miete für Townhouses wird da ausgewiesen mit 25 EUR pro Quadratmeter Am Friedrichswerder, 20 EUR am Hafenquartier Mitte und um die 15 EUR am Quartier am Pankepark zwischen Panke und Humboldthafen. Die neue Lage-Hotspot Berlin’s nennt sich Hauptbahnhof in direkter Nachbarschaft zum Brandenburger Tor, den umliegenden Ministerien, Einkaufsmeile Friedrichstrasse mit nördlichem Gourmet-Ausläufern Chausseestrasse und Torstrasse mit internationalen Nachtschwärmern, Charité, Bundeswehrkrankenhaus und die 20 Minuten per Express zum Flughafen Schönefeld. Die Preise ziehen an, Krane bestimmen die Skyline und ehemalige Brachflächen sind schon morgen bebaut.

Garagenpreise in Berlin Mitte

Und noch ein Phänomen bestimmt den Immobilienmarkt. Stellplätze in Tiefgaragen schießen mittlerweile auf bis zu 40.000 EUR in Mitte im Verkaufspreis, wie eine Recherche bei ImmobilienScout24 belegt. 25.000 EUR bis 30.000 EUR sind eher realistisch, um den Wert einer Tiefgarage im Townhouse pro Stellplatz fair zu berechnen. Aber die Preise pro Stellfläche wachsen ungemein und finden derzeit noch keine Obergrenze. Zwischen 100 EUR und 200 EUR liegen die monatlichen Mieten.

Ab 250 Quadratmeter steigen die Preise enorm

Und dann wäre da noch die Nachfrage nach genügend Platz für die Familie mit drei Kindern und mehr. Großfamilien sind kein Fokus bei Immobilienentwicklern von Stadthäusern. 200 Quadratmeter mit 6 Zimmern sind um die 4.000 EUR pro Quadratmeter zu finden. Aber schon bei über 250 Quadratmetern Hausfläche steigen die Preise wieder rapide wegen der Seltenheit und Marktnachfrage. Am Auswärtigen Amt werden 2014 die Kronprinzengärten am Werderschen Markt fertig mit 7-geschossigen Einfamilienhäusern. Die Immobilienpreise lagen/liegen um die 8.000 EUR und wurden in den Spitzen bei deutlich über 10.000 EUR gehandelt. Bis zu 550 Quadratmeter Wohnfläche wurden geplant. Hier hat Berlin wohl seine exklusivsten Townhouses in der Umsetzung.